Am 24. und 25. Mai feiert heuer die katholische Kirche weltweit das Fest des Heiligen Geistes, Pfingsten. Nicht so populär wie Weihnachten oder Ostern, aber ebenso bedeutend. Geht es doch um die dritte göttliche Person, deren Beistand Jesus selbst seinen Jüngern und allen Gläubigen zugesagt hat und womit die Offenbarung ihre Vollendung findet.

Evangelist Lukas zeichnet in der Apostelgeschichte ein erstaunliches Bild:
Nach Jesu Himmelfahrt bleibt die Jüngerschar zurück, verharrt im Gebet. Ein Brausen erfüllt das Haus, in Feuerzungen lässt sich der Heilige Geist auf jeden nieder, beGEISTert sie alle. Jetzt haben sie den Mut, hinaus zu gehen, mitten in das Völkergemisch Jerusalems. Jetzt verkünden sie mit Begeisterung Jesus, den Auferstandenen. Menschen mit den verschiedensten Muttersprachen verstehen, worum es geht, die Begeisterung der Apostel reißt mit. Dieses Ereignis gilt als Geburtsstunde der Kirche.

Pfarrer Slavomír bringt in der Festpredigt Beispiele, wie Begeisterung anzieht. Der Heilige Geist führt zusammen, ER bringt Dissonanzen in Zusammenklang. Wenn wir um den Heiligen Geist beten, was ist, wenn ER wirklich kommt?
Sind wir bereit für Sein Wirken?

Text und Foto: Elli Pfeiffer-Lintner