Am 2. Februar, 40 Tage nach Weihnachten, wird das Fest der Darstellung des Herrn gefeiert, im Volksmund Maria Lichtmess genannt. Das Evangelium erzählt,  wie Josef und Maria nach jüdischem Brauch das Kind in den Tempel bringen, um das vorgeschriebene Opfer zu bringen. Die greisen Simeon und Hannah erkennen in Jesus den Erlöser, „das Licht, das die Heiden erleuchtet“. (Lk 2,21 ff)

 

Als Symbol dieses Lichtes werden am 2. Februar die Kerzen geweiht, welche im liturgischen Kirchenjahr Verwendung finden und auch die Gläubigen bringen ihre Kerzen für den Hausgebrauch, um sie segnen zu lassen.

 

Wie es der Tradition entspricht, wird am Vorabend des Gedenktags des Hl. Blasius (3. Februar) zum Schluss des Gottesdienstes ein spezieller Segen gespendet. Pfarrer Jozef Hurák rief auf die Fürbitte des hl. Blasius mit gekreuzten Kerzen für jeden einzelnen Kirchgänger Gott um Gesundheit und Schutz vor jeglichem Unheil an.