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Ernte22AnniDDankbar für Schöpfung und Lebens-Mittel: Erntedank 2022  

Im Frühjahr, wenn in der Natur alles zu wachsen beginnt, beten die Bauern bei den Bitttagen um gutes Gedeihen der Feldfrüchte und Segen für ihre Arbeit. Jetzt, im Herbst, bedanken sich alle für die günstige Witterung, die eine gute Ernte ermöglichte. Beides braucht es dazu, Sonne und Regen in mäßiger Intensität.

Beim diesjährigen Erntedankfest 2022 überwog gerade der Regen, weswegen Pfarrer Slavomir Dlugoš auf den traditionellen Gang zum Frönerhof verzichtete, sondern die Erntekrone gleich im Vorraum der Kirche segnete. Ernte22AnniDDanach zog er mit Ministranten, Landjugend und Repräsentanten der Bauernschaft in kleiner Prozession zum Altarraum, wo die anderen Erntegaben in prächtiger Aufmachung vor dem Altar arrangiert waren. Auf diese Fülle an schönsten Früchten wies Pfarrer Slavomir auch in der Predigt hin, und wie dankbar wir auf ein gutes Jahr zurück blicken dürfen. Dankbar sein gegenüber dem Schöpfer, der das Geheimnis des Lebens und Wachsens in jegliche Kreatur gelegt hat, steht uns gut an. Denn wir Menschen sind so innig mit der Schöpfung verwoben, wie ein Kind bis zu seiner Geburt der Mutter verbunden bleibt. Oft ist dies nur mehr jenen bewusst, die direkt mit der Natur arbeiten, etwa den Bauern. Auch diesem Berufsstand gebührt Dankbarkeit, dafür, dass er verlässlich für Ernte22Auszugunsere täglichen Lebens – Mittel sorgt.

Erstmals seit Pandemiebeginn durften die Bäuerinnen als Abschluss der Erntedankfeier heuer wieder eine Agape anbieten, wetterbedingt diesmal beim Pfarrhof.

Fotos: Aloisia Panzenböck, Text: Elli Pfeiffer-Lintner

 

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Foto: Viktoria Preslicka