Im Zuge der Begegnungstage feierten wir die Heilige Messe gemeinsam mit Generalvikar Dr.Christoph Weiss in der Pfarrkirche Ramsau. An diesem fünften Fastensonntag durfte sich die Glaubensgemeinschaft an einer besonders schönen Botschaft aus dem Evangelium erfreuen.
„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn erstirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.“ (Joh 11, 25-26) Diese Worte richtete Jesus an seine Freundin Marta, deren Bruder Lázarus kürzlich verstorben war. Dass Jesu Worte der Wahrheit entsprachen, konnte Marta schließlich mit ihren eigenen Augen beobachten, als ihr Bruder auferstand. Auf diese Wahrheit dürfen auch wir vertrauen. Doch nicht nur im Angesicht unseres Todes dürfen wir auf Jesus hoffen. Denn auch im Alltag schaufeln wir uns häufig ein eigenes Grab. Wir ziehen uns zurück, verschließen unsere Herzen und distanzieren uns gegenüber unseren Mitmenschen. Um das eigene Herz auf Ostern vorzubereiten, soll man sich seiner persönlichen Gräber bewusst werden. Jesus kann uns helfen diese Gräber hinter uns zu lassen, wenn wir uns ihm öffnen.
Anschließend an die Heilige Messe wurde die Gemeinschaft zum Pfarrcafé in den Pfarrhof eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen wurden interessante Gespräche geführt und auch der Spaß kam nicht zu kurz. Die Begegnungstage schufen eine gute Gelegenheit, den Generalvikar kennenzulernen und das Band der Schwesterpfarren Kaumberg und Ramsau zu stärken. Auch in Zukunft dürfen wir uns auf schöne Begegnungen freuen.
Text: Theresa und Matthias Kaiblinger
Fotos: privat




